von Kindern mit Auffälligkeiten in den Bereichen Motorik, Kommunikation und Wahrnehmung.

Grund für Lern- und Konzentrationsstörungen von Kindern in der mangelnden Fähigkeit, Sinneswahrnehmungen zu integrieren, d.h. sinnliche Reize zu sortieren, zu ordnen und zu verarbeiten. Die sinnlichen Erfahrungen miteinander zu verbinden ist eine notwendige Voraussetzung zur Bewältigung komplexer Handlungen wie beispielsweise Sprechen, Schreiben und Rechnen.

Die praktisch-sinnlichen Grunderfahrungen können viele unserer Schüler in ihrem außerschulischen Umfeld nicht machen. Hier soll die Arbeit unserer Schule ansetzen: Durch eine integrierte Förderung von Bewegung und Wahrnehmung sollen die notwendigen Grundlagen zur Sprachentwicklung geschaffen werden.

Durch die Bereitstellung eines geeigneten Raumes zur Sprach- und Bewegungserziehung und die Gewinnung einer versierten Erzieherin konnte das Konzept „Förderung von Sprach-, Wahrnehmungs- und Motorikschwierigkeiten“ an unserer Schule kontinuierlich umgesetzt werden. Die Förderung wird an Schultagen im Umfang von 60 Minuten durchgeführt. In Kleingruppen werden durch Bewegung, Rhythmus klatschen, Rhythmus hüpfen u.s.w. Raumlagebewusstsein und Körperschema erarbeitet und durch viele unterschiedliche, pädagogische Spiele und Lernsequenzen gefestigt. Buchstaben und Lautzuordnung werden akustisch, visuell und tiefensensibel erlernt. Tagesstrukturierende Elemente werden in die Förderung mit eingebaut.

Nach dem Prinzip „Hören-Lauschen-Verstehen und Lernen“ werden den Kindern einzelne Sequenzen angeboten. Entspannungsübungen und Übungen zur Hand-Auge-Koordination gehören ebenso zum umfangreichen Repertoire der Fachkraft. Durch die wohlwollende Unterstützung Ihrerseits konnten entsprechende Lernspiele, didaktisches Material, Bewegungsspiele beschafft und eingesetzt werden. Die Schule stellte weiteres, umfangreiches Material zur Verfügung, so dass eine Förderung, in der die soziale Interaktion unabdingbare Grundlage innerhalb der Lerngruppe war, möglich wurde.