Die Projekttage vom 25.05.20 bis 29.05.20 waren „mit Abstand“ am schönsten in der Coronazeit. Ziel an diesen Tagen war, unser eigenes Naturtagebuch zu erstellen, in dem wir in die Rolle von Naturdetektiven schlüpften und Pflanzenarten genauer unter die Lupe nahmen.

Die Projekttage begannen mit der Einführung des Naturtagebuchs und einer Wanderung zum Schlossberg.

Wir erhielten die Aufgabe, auf dem Weg dorthin, zehn Pflanzen einzusammeln, die in dem Naturtagebuch vorgegeben wurden und drei Pflanzen zu finden, die uns unbekannt waren. Obwohl es an diesem Tag etwas regnete, hielt uns das Wetter nicht davon ab, unsere Forschungen durchzuführen. Wir fanden Klatschmohn auf einer Blumenwiese direkt neben unserer Schule, stellten fest, dass ein Birkenbaum mitten auf unserem Schulhof steht und dass es gar nicht so einfach ist, Brennnesseln ohne Handschuhe zu pflücken.

Als wir auf dem Schlossberg ankamen, wartete ein Schatz auf uns. Vorher mussten wir jedoch ein mysteriöses Rätsel lösen, das im Zusammenhang mit der Burg und deren geschichtlichem Hintergrund stand.

Wir entdeckten sogar auf der Burg einen Kräutergarten. Dort versuchten wir die verschiedenen Kräuterarten zu bestimmen.

Im Anschluss kehrten wir wieder in unserem Klassenraum zurück, wo wir unsere Pflanzenschätze in Zeitungspapier pressten.

An den anknüpfenden Projekttagen stand die Arbeit mit den Naturtagebüchern im Vordergrund. Bei den Gestaltungen der Bücher sollte es richtig bunt zu gehen. Die gepressten Pflanzen wurden zuerst von uns eingeklebt und dann beschrieben. Dabei durften wir zusätzlich Beobachtungen notieren, Zeichnungen anfertigen, Gedichte schreiben oder die Pflanze mit einem Rezept versehen. Der Fantasie wurden keine Grenzen gesetzt. Auch den Artikel für unsere Homepage erstellten wir in dieser Zeit. Die Arbeit im Naturtagebuch hat uns, trotz mancher Anstrengung, viel Spaß gemacht. Wir haben viel Neues über Pflanzen erfahren und wissen, dass man eine Butterblume lieber nicht essen sollte und dass man in kleinen Mengen auch Gänseblümchen essen darf. Das Naturtagebuch möchten wir zukünftig auch Zuhause fortführen.

    

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